Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Klickeffekt Studio · Stand: Mai 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Klickeffekt Studio, Ernst-Bergeest-Weg 26b, 21077 Hamburg (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Leistungen in den Bereichen Webdesign, Imagefilm sowie Social Media / Reel Marketing.

Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Auftragnehmer in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Auftraggebers die Leistungen vorbehaltlos ausführt.

§ 2 Vertragsabschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Schriftformerfordernisses selbst.

§ 3 Leistungen

Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen in folgenden Bereichen:

  • Webdesign: Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung von Websites und Landing Pages.
  • Imagefilm: Konzeption, Produktion und Postproduktion von Imagefilmen und Videocontent.
  • Social Media / Reel Marketing: Erstellung und Verwaltung von Social-Media-Inhalten, Reels und organischer Reichweitensteigerung.

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Leistungsbeschreibung. Leistungen, die nicht explizit vereinbart wurden, sind nicht Bestandteil des Auftrags.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer alle für die Auftragserfüllung notwendigen Informationen, Materialien und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören insbesondere:

  • Texte, Bilder, Logos und weitere Medieninhalte
  • Zugangsdaten zu bestehenden Systemen (falls erforderlich)
  • Freigaben und Feedback innerhalb der vereinbarten Fristen
  • Benennung einer verantwortlichen Ansprechperson

Verzögerungen, die aus der Verletzung dieser Mitwirkungspflichten entstehen, gehen zulasten des Auftraggebers. Daraus resultierende Mehrkosten können gesondert in Rechnung gestellt werden.

§ 5 Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Vergütung wird im jeweiligen Angebot festgelegt.

Sofern nicht anders vereinbart, gilt folgende Zahlungsstruktur:

  • 50 % des Auftragswertes bei Vertragsabschluss (Anzahlung)
  • 50 % nach Fertigstellung und vor Übergabe / Veröffentlichung

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

Bei laufenden Leistungen (z. B. Social Media Management) erfolgt die Abrechnung monatlich im Voraus.

§ 6 Abnahme von Leistungen

Nach Fertigstellung der vereinbarten Leistungen ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn:

  • der Auftraggeber die Leistung ausdrücklich schriftlich abnimmt,
  • der Auftraggeber die Leistung in Betrieb nimmt oder produktiv nutzt,
  • der Auftraggeber innerhalb von 10 Werktagen nach Fertigstellungsmitteilung keine begründeten Mängel schriftlich anzeigt.

Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 7 Korrekturschleifen

Im Leistungsumfang sind, sofern nicht anders vereinbart, bis zu zwei Korrekturschleifen enthalten. Darunter versteht man inhaltliche oder gestalterische Anpassungen innerhalb des ursprünglich vereinbarten Konzeptrahmens.

Zusätzliche Korrekturschleifen oder wesentliche Konzeptänderungen (z. B. Richtungswechsel, neue Briefings) werden als gesonderter Aufwand nach dem gültigen Stundensatz des Auftragnehmers berechnet.

§ 8 Nutzungsrechte

Nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die vereinbarten Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein. Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, handelt es sich um einfache Nutzungsrechte für den vereinbarten Verwendungszweck.

Alle Rechte an nicht abgenommenen Zwischenständen, Entwürfen und Konzepten verbleiben beim Auftragnehmer. Eine Übertragung der Nutzungsrechte auf Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken in seinem Portfolio sowie auf seinen eigenen Kanälen zu verwenden, es sei denn, der Auftraggeber widerspricht diesem ausdrücklich schriftlich.

§ 9 Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, unbeschränkt. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schäden.

Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Marken etc.) selbst verantwortlich. Der Auftragnehmer haftet nicht für Rechtsverletzungen, die durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte entstehen.

§ 10 Laufzeit bei laufenden Leistungen und Kündigung

Laufende Dienstleistungsverträge (z. B. Social Media Management, Wartungsverträge) werden für eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten geschlossen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängern sich die Verträge automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn der Auftraggeber mit fälligen Zahlungen in Verzug ist oder seine Mitwirkungspflichten dauerhaft verletzt.

§ 11 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Geschäftsbeziehung erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung, die unter klickeffekt.com/datenschutz einsehbar ist.

Beide Parteien verpflichten sich, die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Sofern der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Auftraggebers erhält, wird dieser als Auftragsverarbeiter tätig und es ist ein entsprechender Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame und durchführbare Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.